Unterstützt den Stoffwechsel, das Immunsystem und fördert die Durchblutung
Wie wirkt die Schröpfbehandlung?
Schröpfen wirkt aktiv auf den Lymphstrom und regt die Blutzirkulation
an. Es tritt eine lokale Verbesserung der Sauerstoffversorgung und Stoffwechselvorgänge
im Gewebe ein, bei gleichzeitiger Aktivierung des Immunsystems.
Durch die Stimulation oberflächennaher Nervenrezeptoren kommt es zu
einer Ausschüttung von Endorphinen, die stimmungsaufhellend wirken.
Wie wird die Schröpfbehandlung durchgeführt?
Bei dem trockenen (unblutigen) Schröpfverfahren werden ein oder mehrere
Schröpfgläser auf die entsprechenden Hautareale, meist den Rücken,
gesetzt.
Mit Hilfe eines Gummiballs auf der Glasglocke wird nun ein Unterdruck erzeugt,
der nicht nur die Haut, sondern auch das darin fließende Blut mit
den Schlackenstoffen „angesaugt“. So können überflüssige
Schlackenstoffe über die Blutbahn und Lymphe abtransportiert werden.
Das unblutige Schröpfen ist ein klassisches Ausleitungsverfahren, das
kombiniert mit einer vorangegangenen Anregung der ausscheidenden Organe
wie Leber, Niere, Darm, Haut und Schleimhaut eine Vitalisierung des gesamten
Organismus zur Folge hat. Es entgiftet, entschlackt und aktiviert den Stoffwechsel.
Für wen eignet sich die Schröpfbehandlung?
Die lokale Muskelentspannung wirkt positiv bei Migräne, Durchblutungsstörungen, Epicondylitis (Tennisarm), Osteoporoseschmerzen. Schröpfverfahren unterstützen den Körper auch bei Beschwerden des Kopfbereiches, denen eine Durchblutungsstörung zugrunde liegt, wie Ohrensausen, Schwindel, Vergesslichkeit. Durch die Ausschüttung von Endorphinen werden Depressionen gemildert.